Coronavirus: Wie ist das Risiko für Diabetikerinnen und Diabetiker?

Aufgrund der aktuellen Zunahme der Coronavirus-Erkrankungen in Italien, steigt auch die Unsicherheit der Bevölkerung in der Schweiz. Was bedeutet dies für Diabetikerinnen und Diabetiker?

Nach aktuellem Stand handelt es sich beim Coronavirus COVID-19 vom Krankheitsverlauf her um eine grippeähnliche Erkrankung mit denselben Risikofaktoren. Schwerere Verläufe treffen vorwiegend ältere Patienten, die weitere Krankheiten aufweisen und dadurch gefährdeter sind. Man muss aktuell davon ausgehen, dass viele Infizierte gar nicht erkranken, sehr wohl aber das Virus übertragen können, was die Ansteckungsgefahr erhöht. Dies hat aber nichts mit einem vorhandenen Diabetes zu tun.

Ob der Diabetes alleine ein spezielles Risiko darstellt, ist zurzeit nicht bekannt. Weil ältere Diabetikerinnen und Diabetiker häufig auch an Mehrfacherkrankungen leiden, steigt auch das Risiko, am Coronavirus zu erkranken.

Was können Diabetikerinnen und Diabetiker aktuell tun?

Befolgen Sie die aktuellen Weisungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG):

  • Waschen Sie sich regelmässig die Hände mit Wasser und Seife oder nutzen Sie ein Hand-Desinfektionsmittel.
  • Niesen oder husten Sie in ein Taschentuch; oder wenn sie keines haben, in Ihre Armbeuge.
  • Vermeiden Sie Kontakt mit Personen, die Atemwegsbeschwerden oder Husten haben.

Wenn grippeähnliche Symptome auftreten, kontaktieren Sie Ihren Hausarzt/-ärztin oder Diabetologen/-in zuerst telefonisch und besprechen Sie das weitere Vorgehen.

Für weiterführende aktuelle Informationen besuchen Sie die Webseite des BAG.